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Unsere in Höhlen brütenden Vogelarten, darunter verschiedene nützliche
Insektenvertilger, leiden heute allgemein unter dem Mangel an natürlichen
Höhlen. Einmal mehr ist es dem Ordnungssinn und dem wirtschaftlichen Denken
des Menschen zuzuschreiben, dass es immer seltener morsche Bäume und
verwitterte Gemäuer gibt, in denen sich Nistgelegenheiten anbieten. Auch im
Garten können wir den Bestand an Höhlenbrütern fördern, indem wir alte Bäume
stehen lassen oder künstliche Nisthilfen anbringen.

Nistkästen kann man selber herstellen oder kaufen. Hier einige Hinweise:
· Idealhöhe zum Aufhängen: zwischen 1,5 und 5 Metern.
· Einflugloch mit Vorteil Richtung Südosten
· Aufhängeort im Schatten oder Halbschatten
· Anbringen: mit Vorteil im Herbst, spätestens aber im Vorfrühling
· Reinigung ab Ende August
· Kontrollen Mitte bis Ende Mai
· Tote Vögel müssen entfernt werden